Slide background
daz-sprechblase.png

Sprachbildung in allen Fächern

Sprache zählt zu den wichtigsten Schlüsselkompetenzen für das lebenslange Lernen und den späteren Erfolg in Schule und Bildung. Besonders für Kinder am Anfang ihrer Sprachentwicklung und für Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, ist die frühe Sprachbildung und Unterstützung sprachlicher Kompetenzen von ausschlaggebender Bedeutung. Die Förderung der sprachlichen Entwicklung nimmt als zentrale Bildungsaufgabe somit zu Recht einen hohen Stellenwert ein.

Die in den letzten Jahren gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Praxiserfahrungen zeigen, dass es vor allem eine systematische alltagsintegrierte Sprachbildung ist, die die sprachliche Entwicklung der Kinder fördert. Eine sprachanregende Umgebung im pädagogischen Alltag der Kindertagesbetreuung bietet dafür viele Anlässe.

Der Unterricht im Klassenverband wird von den Lehrkräften so vorbereitet und differenziert, dass eine durchgängige Sprachbildung gewährleistet ist. Hierzu wird zunächst das Sprachniveau der Schülerinnen und Schüler festgestellt. Die durchzuführenden Unterrichtsreihen werden in den Jahrgangsteams mit Unterstützung der Sprachbildungsbeauftragten geplant und so auf die individuellen Voraussetzungen der Kinder abgestimmt, dass jedes Kind auf seinem sprachlichen Stand arbeiten und seinen Sprachschatz erweitern kann.

Konkrete Umsetzung an unserer Schule

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt. (Ludwig Wittgenstein)

Das Ziel der „Durchgängigen Sprachbildung“ ist, dass jedes Kind im Laufe der Grundschulzeit seine sprachlichen Grenzen kontinuierlich erweitert.

Der Spracherwerb der Kinder verläuft aber nicht linear und somit steht jedes Kind auf seiner individuellen Spracherwerbsstufe.

Mit Hilfe des Diagnose-Instruments „Profilanalyse“ werden die Spracherwerbsstufen zu folgenden Zeitpunkten festgestellt:

  • in Jahrgang 1 am Anfang des Schuljahres sowie am Ende des Schuljahres

  • in Jahrgang 2 nach dem 1. Schulhalbjahr

  • in Jahrgang 3 am Anfang des Schuljahres sowie am Ende des Schuljahres

  • in Jahrgang 4 nach dem 1. Schulhalbjahr

In Jahrgang 1 und 2 wird der Sprachstand jedes Kindes diagnostiziert, in Jahrgang 3 und 4 der Sprachstand ausgewählter oder neu zugezogene Schüler*innen.

Aufgrund der Diagnose werden passende Gruppen gebildet, in denen die Kinder gefördert werden, um die jeweils nächste Spracherwerbsstufe zu erreichen.

Wir nutzen für die Förderung in den verschiedenen Gruppen

  • den Grundwortschatz des Zebra-Lehrwerks

  • Bildkarten analog zum Zebra-Lehrwerk

  • Sprachspiele (Klett, Lingoplay)

  • Übungsformate aus den Arbeitsheften „Sprachförderung Plus“

  • Bilderbücher

Außerdem versuchen wir den Unterricht der Kolleg*innen zu unterstützen, indem wir passende Übungsmöglichkeiten für den Fachunterricht entwickeln und bereit stellen oder Materialien durch den sogenannten „Sprachkalender“ allen Lehrer*innen zugänglich machen.

 

 

sprachbildung.jpg